Neuigkeiten und aktuelle Informationen

Trockenschäden in der Natur

Normalerweise werden Publikationen immer mit schönen Bilder aus dem Ort verziert: Von denen gibt es reichlich in Hemmingen: vom Schloss über die schöne Kulturlandschaft des Strohgäus ist alles geboten. Ein Anblick trübt aktuell die Idylle.

Die Komplexität öffentlicher Bauprojekte

Als das neue Wohnbaugebiet Hälde geplant und umgelegt wurde, sollte im selben Zug auch die Anbindung an den Ort durch eine Unterführung unter den Bahngleisen in Richtung Schlosspark realisiert werden. Alle Pläne wurden termingerecht eingereicht. Ziel war, mit ohnehin geplanten Schienenarbeiten die Durchführung zu realisieren, um so Ausfallzeiten und Kosten zu minimieren.

Termine

15. November 2020
  • Martinsgansessen der CDU Hemmingenam 15. November 2020 ab 11:30 |

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15.10.20

Wilfried Gentner

Hier die wöchentliche INFO der CDU Fraktion im Hemminger Gemeinderat. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. ---- Autor: Wilfried Gentner ----

Gedanken zum Thema Sozialarbeit und Schulsozialarbeit

Als die Hauptschule in Hemmingen, mangels Schüler, am Auslaufen war, stellte man sich schon die Frage, was/wo ist die Zukunft oder die Notwendigkeit einer Schulsozialarbeit an der Grundschule.
Gibt es wirklich so viele Schüler im Grundschulbereich, die sozialer Hilfestellungen bedürfen? Oder generiert man irgendwie neue Probleme um die Stelle(n) zu rechtfertigen? Auch das Jugendhaus Astergarten, das gemeinsam mit Mitarbeitern der Paulinenhilfe betrieben wird, wurde in manchen Haushaltsjahren hinterfragt, wissend dass es bedauerlicherweise nicht mehr den ursprünglichen Ansatz der selbstverwalteten Jugendarbeit verfolgt oder verfolgen kann. Auch an unserer Glemstalschule ist Schulsozialarbeit selbstverständlich fester Bestandteil des Schullebens.
Hier in Hemmingen wird die Sozialarbeit seit Jahren hauptsächlich durch Gregor Adam personifiziert, der sowohl in der Schule, im Streetworking als auch im Astergarten Identifikationsfigur und Ansprechpartner ist. Er ist auch einer der wenigen männlichen Personen im Bildungsumfeld der Jugendlichen, was schon einen Wert an sich darstellt. Die Schulsozialarbeit hat das Ziel, junge Menschen zu fördern, die aufgrund äußerer Umstände in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind. Häufig betrifft dies besondere Situationen im Elternhaus, häusliche Gewalt, aber auch Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund, die in dieser Gesellschaft erst einmal menschlich, schulisch und sprachlich ankommen müssen. Wir werden all die Angebote auch weiterhin kritisch Hinterfragen und auf Doppelstrukturen überprüfen. Grundsätzlich in Frage gestellt wird das Angebot von keiner Fraktion im Gemeinderat.
Der Schulsozialarbeiter ist Mittler zwischen Schule/ KITA und den Institutionen der Gemeinde, den Vereinen, des Hortes und des Astergartens. Auch in Problemfällen mit der Polizei und der offenen Jugendarbeit. Neue Aufgaben kommen hinzu: Was passiert im Internet, Integrationsaufgaben mit Geflüchteten und Migranten. Selbstverständlich bieten hier auch die Vereine wichtige Angebote. Aber es gibt eben Jugendliche, die sich mit keinem der Angebote der Institutionen identifizieren. Auch diese sollten nicht verloren gehen und in ihrer weiteren Bildungslaufbahn eine Chance haben. In einem Gespräch mit Herr Adam erzählte dieser, dass sich seine Arbeit in diesem CORONA- Jahr sogar noch auf den häuslichen Bereich ausgedehnt hat. Nicht alle verfügen über eine brauchbare Netzanbindung, Endgeräte oder kommen mit den Anforderungen der Einrichtung von z.B. Videokonferenzsystemen zurecht. Homeschooling hört sich so einfach an, scheitert aber häufig an der notwendigen Infrastruktur und an Kenntnissen wesentlicher Zusammenhänge. Auch aus diesem Grund hat sich die Investition in Digitalisierung unserer Schulen gelohnt, die die CDU-Fraktion sicherlich wesentlich vorangetrieben hat. Im kommenden Jahr wird der Astergarten 40 Jahre alt und ist im Schwabenalter angekommen. Zeit, sich mal wieder grundsätzlich mit dem Thema zu beschäftigen. Derzeit ist die Sozialarbeit wichtiger denn je.

Wilfried Gentner
CDU Fraktion

Übrigens wurden wir verschiedentlich gefragt, was der Polizeieinsatz im Rahmen der DEMO (AfD- Veranstaltung) gekostet hat: Laut Innenministerium- BW: 19.161.- Euro. P.S.: Um gewollten oder bewusst gestreuten Vorurteilen die Basis zu nehmen: Der Autor war aus Überzeugung Teil der Demonstration.
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Kommentare auf Facebook

Die Dokumentation über die Wichtigkeit eines Sozialarbeiters, der sich den hilfesuchenden Jugendlichen annimmt, finde ich sehr gut👍 Zu überlegen wäre auch, Herrn Adam einen "Geschäftswagen" zur Verfügung zu stellen. Ich sehe ihn allzuoft in der Gemeinde laufen. Offensichtlich sind die Busverbindungen nicht immer optimal. Und mit Sicht auf z. B. die Kosten, die eine Demonstration verursacht........🤔

08.10.20

Wilfried Gentner

Hier die wöchentliche INFO der CDU Fraktion im Hemminger Gemeinderat. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. ---- Autor: Wilfried Gentner ----

Der Zustand des Waldes, Waldbegehung 2020

Ein sehr interessanter Außentermin ist die jährlich stattfindende Waldbegehung mit dem Förster und dem Forstamt. Dieses Mal gab es zwei wesentliche Themen: Standortfindung für den Waldkindergarten (wir werden darüber berichten) und der Zustand des Waldes insgesamt.
Während es in den meisten Gebieten Deutschlands in 2020 wieder ein durchschnittliches Niederschlagsjahr gab, ist das Strohgäu auf einer Niederschlagskarte im tiefroten, regenarmen Bereich. 2020 war seit 2014 das fünfte Jahr mit massivem Niederschlagsdefizit, was man der Flur, den Streuobstbäumen auf den Wiesen und selbstverständlich dem Wald deutlich ansieht. Insgesamt fehlen mehr als 350 l/m² Regen. Viele Bäume verdorren auf dem Stamm. Dabei kommt noch hinzu, dass die Vegetationsperiode ca. drei Wochen früher beginnt und drei Wochen später endet, was daran erkennbar ist, dass jetzt, Anfang Oktober, noch kaum verfärbte Blätter zu sehen sind. Der „Indian Summer“ ist heutzutage im November. Sechs Wochen mehr, in denen die Bäume Wasser bräuchten, das durch den absinkenden Grundwasserspiegel nicht vorhanden ist. Hauptsächlich betroffen sind Fichten und Buchen, die es nicht mehr schaffen das Wasser in die Kronen zu transportieren und eingeschlagen werden müssen.
Fichten werden bei der Aufforstung primär durch Douglasien ersetzt, das Ende der Buche in unserer Region ist aber noch nicht gekommen. „Die Bäume waren verwöhnt“ so der Förster. Soll heißen: es war immer genug Wasser vorhanden, die Bäume haben in diesem „Luxus“ kein tiefes Wurzelwerk ausgebildet. Alte Bäume können dies auch nicht nachholen. Wenn junger Bestand in dieser Situation gepflanzt wird, bilden sich tiefere Wurzeln, was auch in Zukunft noch Hoffnung auf die Buche in unserer Region macht. Aktuell sind weitere trockenresistente Bäume wie die Libanonzeder u.a. im Gespräch. Elsbeere und Speierling haben sich bereits angesiedelt. Große Erfahrungen mit diesen Baumsorten in unseren Bodenverhältnissen liegen aber noch keine vor. Aufgeforstet wird in diesem Jahr nur ein relativ kleiner Bereich von ca. 1 ha. Der Holzpreis ist laut Prognose des Forstamts stabil. Auch die Tiere des Waldes haben durch Wassermangel und „Überbesiedelung“ durch den Menschen, Mountainbiker und PKW-Verkehr ihre Probleme. Dieses Jahr wurden sie erstmals seit Jahren in den Sommermonaten getränkt. Wie sehen wir den Wald? Früher sah man ihn als reinen Wirtschaftszweig der Kommune. Heute ist er Naherholungsgebiet, Sauerstoffspender, Lebensraum für Tiere, Lieferant für nachwachsende Energie und nicht zuletzt ein (sehr geringer) Wirtschaftsfaktor. Er muss auf alle Fälle erhalten bleiben. Und noch eines: Der Begriff Nachhaltigkeit ist nicht neu, er kommt aus der Forstwirtschaft. Max. so viel Einschlagen, wie in langen Wachstumszyklen wieder nachwächst. Fehler, die wir heute Brasilien vorwerfen, haben wir alle schon vor Jahrzehnten oder Jahrhunderten gemacht. Die schöne Heidelandschaft der Schwäbischen Alb oder die schottischen Highlands sind nichts anderes als gerodete Waldlandschaft. Noch vor kurzer Zeit wurde Brasilien für seinen hohen Biospritanteil von Greenpeace gelobt. Die Fläche für den Anbau von Palmöl wurde als Waldfläche abgeholzt. So ist manches scheinbar ökologische Projekt bei genauem Hinsehen das Gegenteil.
Wir versuchen ganz im Lokalen durch die Umweltaktionen: „Flurputz, Pflanzung von Streuobstwiesen“ oder aktuell beim Radwegekonzept unseren Teil beizutragen.
Für Fragen steht die CDU Fraktion gerne zur Verfügung
Wilfried Gentner
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Hier die wöchentliche INFO der CDU Fraktion im Hemminger Gemeinderat. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. ---- Autor: Wilfried Gentner ----

Der Zustand des Waldes, Waldbegehung 2020

Ein sehr interessanter Außentermin ist die jährlich stattfindende Waldbegehung mit dem Förster und dem Forstamt. Dieses Mal gab es zwei wesentliche Themen: Standortfindung für den Waldkindergarten (wir werden darüber berichten) und der Zustand des Waldes insgesamt.
Während es in den meisten Gebieten Deutschlands in 2020 wieder ein durchschnittliches Niederschlagsjahr gab, ist das Strohgäu auf einer Niederschlagskarte im tiefroten, regenarmen  Bereich. 2020 war seit 2014 das fünfte Jahr mit massivem Niederschlagsdefizit, was man der Flur, den Streuobstbäumen auf den Wiesen und selbstverständlich dem Wald deutlich ansieht. Insgesamt fehlen mehr als 350 l/m² Regen. Viele Bäume verdorren auf dem Stamm. Dabei kommt noch hinzu, dass die Vegetationsperiode ca. drei Wochen früher beginnt und drei Wochen später endet, was daran erkennbar ist, dass jetzt, Anfang Oktober, noch kaum verfärbte Blätter zu sehen sind. Der „Indian Summer“ ist heutzutage im November. Sechs Wochen mehr, in denen die Bäume Wasser bräuchten, das durch den absinkenden Grundwasserspiegel nicht vorhanden ist. Hauptsächlich betroffen sind Fichten und Buchen, die es nicht mehr schaffen das Wasser in die Kronen zu transportieren und eingeschlagen werden müssen.
Fichten werden bei der Aufforstung primär durch Douglasien ersetzt, das Ende der Buche in unserer Region ist aber noch nicht gekommen. „Die Bäume waren verwöhnt“ so der Förster. Soll heißen: es war immer genug Wasser vorhanden, die Bäume haben in diesem „Luxus“ kein tiefes Wurzelwerk ausgebildet. Alte Bäume können dies auch nicht nachholen. Wenn junger Bestand in dieser Situation gepflanzt wird, bilden sich tiefere Wurzeln, was auch in Zukunft noch Hoffnung auf die Buche in unserer Region macht. Aktuell sind weitere trockenresistente Bäume wie die Libanonzeder u.a. im Gespräch. Elsbeere und Speierling haben sich bereits angesiedelt. Große Erfahrungen mit diesen Baumsorten in unseren Bodenverhältnissen liegen aber noch keine vor. Aufgeforstet wird in diesem Jahr nur ein relativ kleiner Bereich von ca. 1 ha. Der Holzpreis ist laut Prognose des Forstamts stabil. Auch die Tiere des Waldes haben durch Wassermangel und „Überbesiedelung“ durch den Menschen, Mountainbiker und PKW-Verkehr ihre Probleme. Dieses Jahr wurden sie erstmals seit Jahren in den Sommermonaten getränkt. Wie sehen wir den Wald? Früher sah man ihn als reinen Wirtschaftszweig der Kommune. Heute ist er Naherholungsgebiet, Sauerstoffspender, Lebensraum für Tiere, Lieferant für nachwachsende Energie und nicht zuletzt ein (sehr geringer) Wirtschaftsfaktor. Er muss auf alle Fälle erhalten bleiben. Und noch eines: Der Begriff Nachhaltigkeit ist nicht neu, er kommt aus der Forstwirtschaft. Max. so viel Einschlagen, wie in langen Wachstumszyklen wieder nachwächst. Fehler, die wir heute Brasilien vorwerfen, haben wir alle schon vor Jahrzehnten oder Jahrhunderten gemacht. Die schöne Heidelandschaft der Schwäbischen Alb oder die schottischen Highlands sind nichts anderes als gerodete Waldlandschaft. Noch vor kurzer Zeit wurde Brasilien für seinen hohen Biospritanteil von Greenpeace gelobt. Die Fläche für den Anbau von Palmöl wurde als Waldfläche abgeholzt. So ist manches scheinbar ökologische Projekt bei genauem Hinsehen das Gegenteil.
Wir versuchen ganz im Lokalen durch die Umweltaktionen: „Flurputz, Pflanzung von Streuobstwiesen“ oder aktuell beim Radwegekonzept unseren Teil beizutragen.
Für Fragen steht die CDU Fraktion gerne zur Verfügung
Wilfried Gentner

06.10.20

Wilfried Gentner

Hier die wöchentliche INFO der CDU Fraktion im Hemminger Gemeinderat. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. ----Autor: Walter Bauer----

Verwaltungsausschuss diskutiert noch einmal über die Essens-Pauschale an den Hemminger Kinderbetreuungseinrichtungen

Auf Vorschlag der CDU-Fraktion beschäftigte sich der Verwaltungsausschuss in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause am 22.September 2020 noch einmal mit dem Beschluss, eine Essens-Pauschale einzuführen. Vor der Sommerpause hatte der Gemeinderat beschlossen, die Essen in den KITAS und dem Hort nicht mehr einzeln abzurechnen, sondern eine 5-Tages-Pauschale einzuführen. Einige Eltern von Kindern, die das Essen nur an zwei oder drei Tagen in Anspruch nehmen, hatten zurecht Kritik an diesem Beschluss geübt.
Dazu muss man wissen, dass im letzten halben Jahr keine Ausschuss-Sitzungen stattfanden, sondern nur zwei Gemeinderats-Sitzungen mit langer Tagesordnung. In einer Ausschuss-Sitzung, in der die Themen dann doch intensiver beraten werden können, wäre vielleicht der eine oder andere Gemeinderat auf die Idee gekommen, dass dieser Beschluss nicht gerecht ist.
So hat nun der Verwaltungsausschuss einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt, neben der 5-Tages-Pauschale auch eine 3-Tages-Pauschale einzuführen. Damit wurde die Kritik der Eltern aufgenommen und die Verwaltungsvereinfachung kann dennoch umgesetzt werden.

Walter Bauer
CDU-Fraktion
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Die letzten Ihrer Art? Trockenschäden in der Natur.
Normalerweise werden Publikationen immer mit schönen Bilder aus dem Ort verziert: Von denen gibt es reichlich in Hemmingen: vom Schloss über die schöne Kulturlandschaft des Strohgäus ist alles geboten. Ein Anblick trübt aktuell die Idylle: Wer derzeit die Obstbäume auf den Streuobstwiesen um Hemmingen herum sieht erschrickt sicherlich über den Zustand der Apfel- und Birnenbäume. Die Äste dürr, das Laub bereits abgefallen, die Früchte kaputt. Die Mehrzahl dieser Bäume sind nicht zu retten und werden wohl im kommenden Winter gefällt. Danach sieht unsere Landschaft leider anders aus. Dies hat im Wesentlichen zwei Gründe: 1.) das Alter der Bäume: diese wurden in der Mehrzahl fast zur selben Zeit gepflanzt und sind eben irgendwann am Ende.
2.) die letzten drei Jahre, die bei uns extrem trocken waren. Aktuell fehlen in der Region ca. 250 Liter/ m2 Wasser. Das ist fast die Regenmenge eines ganzen Jahres. Es betrifft natürlich nicht nur die Streuobstbäume, sondern auch unseren Wald, wo hauptsächlich Fichten und Buchen stark betroffen sind ebenso wie die gesamte Landwirtschaft (Mais, Zuckerrüben, Getreide, Grasland). Mittelfristig ist auch die eigene Wasserversorgung in Gefahr, da der Grundwasserspiegel massiv absinkt. Die Gesamtmenge aller Niederschläge bleibt gleich. Das ist ein physikalischer Kreislauf: Wasser verdampft, kondensiert, regnet ab. Nur derzeit leider nicht bei uns.
Was können wir dagegen tun? Für uns ist es selbstverständlich den ÖPNV voranzubringen: Schienen bauen anstatt Eidechsen vergrämen. Neue Wohngebiete nur mit schlüssigem Verkehrskonzept, Parken in der vertikalen (Parkhaus) anstatt weitere Fläche zu versiegeln, den Technologiewandel gestalten statt Innovationen zu verhindern (Breitbandausbau usw.). Industriefreundlichkeit steht dem Umweltschutz nicht entgegen. Im Gegenteil: es werden die Arbeitsplätze der Zukunft.
Nochmals zurück zu unseren Bäumen. Dieses Jahr hat die CDU eine Baumpflanzaktion mit 6 Bäumen auf der Gemarkung durchgeführt. Es war als einmalige Aktion zum Jahrestag der deutschen Einheit gedacht. Wir werden diese Umweltaktion in Abstimmung mit Grundstückseigentümern weiterführen. Die Bäume sind gekennzeichnet, die Früchte können von allen abgeerntet werden. Sie können uns im kommenden Frühjahr beim Pflanzen sehr gerne helfen. Gleichzeitig hoffen wir, dass unsere 2. Umweltaktion ( Flurputz) wieder stattfinden kann. Wegen CORONA ist es dieses Jahr leider ausgefallen. Die CDU und die CDU Fraktion wünschen Ihnen noch schöne Urlaubstage.
Für die CDU Hemmingen
Wilfried Gentner
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Die letzten Ihrer Art? Trockenschäden in der Natur.
Normalerweise werden Publikationen immer mit schönen Bilder aus dem Ort verziert:  Von denen gibt es reichlich in Hemmingen: vom Schloss über die schöne Kulturlandschaft des Strohgäus ist alles geboten. Ein Anblick trübt aktuell die Idylle: Wer derzeit die Obstbäume auf den Streuobstwiesen um Hemmingen herum sieht erschrickt sicherlich über den Zustand der Apfel- und Birnenbäume. Die Äste dürr, das Laub bereits abgefallen, die Früchte kaputt. Die Mehrzahl dieser Bäume sind nicht zu retten und werden wohl im kommenden Winter gefällt. Danach sieht unsere Landschaft leider anders aus. Dies hat im Wesentlichen zwei Gründe: 1.) das Alter der Bäume: diese wurden in der Mehrzahl fast zur selben Zeit gepflanzt und sind eben irgendwann am Ende. 
2.) die letzten drei Jahre, die bei uns extrem trocken waren. Aktuell fehlen in der Region ca. 250 Liter/ m2 Wasser. Das ist fast die Regenmenge eines ganzen Jahres. Es betrifft natürlich nicht nur die Streuobstbäume, sondern auch unseren Wald, wo hauptsächlich Fichten und Buchen stark betroffen sind ebenso wie die gesamte Landwirtschaft (Mais, Zuckerrüben, Getreide, Grasland). Mittelfristig ist auch die eigene Wasserversorgung in Gefahr, da der Grundwasserspiegel massiv absinkt. Die Gesamtmenge aller Niederschläge bleibt gleich. Das ist ein physikalischer Kreislauf: Wasser verdampft, kondensiert, regnet ab. Nur derzeit leider nicht bei uns. 
Was können wir dagegen tun? Für uns ist es selbstverständlich den ÖPNV voranzubringen: Schienen bauen anstatt Eidechsen vergrämen. Neue Wohngebiete nur mit schlüssigem Verkehrskonzept, Parken in der vertikalen (Parkhaus) anstatt weitere Fläche zu versiegeln, den Technologiewandel gestalten statt Innovationen zu verhindern (Breitbandausbau usw.). Industriefreundlichkeit steht dem Umweltschutz nicht entgegen. Im Gegenteil: es werden die Arbeitsplätze der Zukunft. 
Nochmals zurück zu unseren Bäumen. Dieses Jahr hat die CDU eine Baumpflanzaktion mit 6 Bäumen auf der Gemarkung durchgeführt. Es war als einmalige Aktion zum Jahrestag der deutschen Einheit gedacht. Wir werden diese Umweltaktion in Abstimmung mit Grundstückseigentümern weiterführen. Die Bäume sind gekennzeichnet, die Früchte können von allen abgeerntet werden. Sie können uns im kommenden Frühjahr beim Pflanzen sehr gerne helfen. Gleichzeitig hoffen wir, dass unsere 2. Umweltaktion ( Flurputz) wieder stattfinden kann. Wegen CORONA ist es dieses Jahr leider ausgefallen. Die CDU und die CDU Fraktion wünschen Ihnen noch schöne Urlaubstage.
Für die CDU Hemmingen
Wilfried Gentner

Unsere regelmäßige kommunalpolitische Info.
Autor: Walter Bauer. Für alle Fragen steht Ihnen die CDU Fraktion -über welche Medien auch immer- gerne zur Verfügung
Bericht aus der Verbandsversammlung des Zweckverbands Gruppenklärwerk Talhausen in Eberdingen

In der letzten Sitzung des Zweckverbands Gruppenklärwerk Talhausen ging es vor allem um Vergaben von Handwerkerleistungen auf Grund von Beschlüssen der letzten Verbandsversammlungen. Größter Posten war die Vergabe von Arbeiten für die Erneuerung der Blockheizkraftwerke(BHKW) mit Gasaufbereitung. Kosten insgesamt 1,46 Mio. Euro.
Unter dem Tagesordnungspunkt Sonstigem berichtete der Verbandsrechner Herr Schmelzer von der Stadtverwaltung Markgröningen, dass die geplante Gründungsversammlung des Zweckverbands Klärschlammverwertung Böblingen wegen Corona bislang nicht stattfinden konnte. Man gehe aber davon aus, dass die Gründung im Herbst nachgeholt werden kann. Die maximale Jahresverarbeitungskapazität von 180.000 Tonnen Klärschlamm ist durch die Interessenten bereits erreicht, sodass keine weiteren Zweckverbände mehr aufgenommen werden können.
Glücklicherweise hat der Verbandsrat und die Verbandsversammlung frühzeitig ihr Interesse an einer Mitgliedschaft erklärt. Somit sollte die Entsorgungssicherheit zu annehmbaren Preisen gesichert sein.

Walter Bauer
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Unsere regelmäßige kommunalpolitische Info. 
Autor: Walter Bauer. Für alle Fragen steht Ihnen die CDU Fraktion -über welche Medien auch immer- gerne zur Verfügung
Bericht aus der Verbandsversammlung des Zweckverbands Gruppenklärwerk Talhausen in Eberdingen

In der letzten Sitzung des Zweckverbands Gruppenklärwerk Talhausen ging es vor allem um Vergaben von Handwerkerleistungen auf Grund von Beschlüssen der letzten Verbandsversammlungen. Größter Posten war die Vergabe von Arbeiten für die Erneuerung der Blockheizkraftwerke(BHKW) mit Gasaufbereitung. Kosten insgesamt 1,46 Mio. Euro.
Unter dem Tagesordnungspunkt Sonstigem berichtete der Verbandsrechner Herr Schmelzer von der Stadtverwaltung Markgröningen, dass die geplante Gründungsversammlung des Zweckverbands Klärschlammverwertung Böblingen wegen Corona bislang nicht stattfinden konnte. Man gehe aber davon aus, dass die Gründung im Herbst nachgeholt werden kann. Die maximale Jahresverarbeitungskapazität von 180.000 Tonnen Klärschlamm ist durch die Interessenten bereits erreicht, sodass keine weiteren Zweckverbände mehr aufgenommen werden können.
Glücklicherweise hat der Verbandsrat und die  Verbandsversammlung frühzeitig ihr Interesse an einer Mitgliedschaft erklärt. Somit sollte die  Entsorgungssicherheit zu annehmbaren Preisen gesichert sein.

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