Bericht aus dem GVV Schwieberdingen – Hemmingen

Die Glemstalschule Schwieberdingen-Hemmingen wird uns auch noch die kommenden Jahre beschäftigen. Nach den politischen Diskussionen über Umwandlung in eine Gemeinschaftsschule, die Zügigkeit und die Frage: Oberstufe ja oder nein, steht jetzt der konkrete Umbau und die Erweiterung an.

Wie bereits geschrieben, wird ein Generalübernehmer gesucht. Wir versprechen uns dadurch mehr Planungssicherheit, bessere Kostentreue und weniger Schnittstellenproblematik. Dafür muss das Vorhaben im Vorfeld deutlich exakter beschrieben werden, was zusätzlichen Aufwand bedeutet. Es wird eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Gemeinderäten, Verwaltung, Schülern, Elternvertretern und Lehrern eingesetzt, die entsprechende Anregungen liefern. Im Idealfall steht nach der Ausschreibung eine Firma mit einem Fixpreis für das gesamte Projekt fest, zu dem es auch realisiert wird.

Festgeschrieben sind 23 Mio. Euro für die Gebäude (Sanierung und Neubau) zzgl. Ausstattung und Finanzierungskosten. In die konkrete Planung wird jetzt eingestiegen. Nach verschiedenen Personalwechseln und unnötigen Streitereien mit vermeintlich vorhandenen Problemstellungen, die über die Presse hochgejubelt wurden und eine Sanierung vor der Sanierung zur Folge gehabt hätten, ist jetzt Sachlichkeit und konstruktives Arbeiten zwischen Träger, Interims-Schulleitung und allen Betroffenen eingekehrt.

Die Schule kümmert sich um die Schüler und die Weiterentwicklung des Konzepts, der GVV um die anstehenden sanierungsrelevanten Dinge. So wurde beispielsweise die Kooperation mit weiterführenden Schulen beschlossen und die Bildungskonzepte aufeinander abgestimmt. Die Schüler wissen jetzt, wenn sie in unserer Schule beginnen, wie es danach in den verschiedenen Fachhochschulbereichen (kaufmännisch, technisch, sozialwissenschaftlich) weitergehen kann. Dies ist ein wichtiger Baustein für die Attraktivität der Schule.

Daneben muss noch der Fachkräftemangel in Lehrberufen erwähnt werden: Auch die Vorbereitung auf die duale Berufsausbildung ist wichtig. Fazit zum Ende des Jahres: Es hat personelle Veränderungen gegeben, die der Schule nicht geschadet haben. Die Planung und der Neubau sind auf den Weg gebracht, auch wenn es jetzt noch einige Jahre nach Baustelle aussehen wird. Die internen Baustellen sind geschlossen. Mit dem Konzept der Schulart „Gemeinschaftsschule“ sollten sich alle Eltern gleichberechtigt mit anderen Schularten wie Realschule und Gymnasium beschäftigen, bevor sie ihr Kind auf eine passende, weiterführende Schule schicken und dann im Sinne des Kindes entscheiden.

Wir werden sie weiterhin über die Entwicklung dieses Großprojektes informieren.

Martin Pfeiffer

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