Stau, Lärm und Dreck – Verkehrschaos in Hemmingen: Evaluierung der Verkehrskonzepte

Die CDU Fraktion hat in der vergangenen Sitzung einen Antrag gestellt, dass die Gemeinde Hemmingen den Verkehrsplaner beauftragt, das von Ihm entwickelte Verkehrskonzept unter den neuen Rahmenbedingungen zu evaluieren, fortzuschreiben und konkrete Maßnahmen einzuleiten.

  • Verkehrskonzept Strohgäu
  • Umgehung Heimerdingen
  • Bevölkerungs- und Industrieentwicklung

Das Wohngebiet Hälde ist in Betrieb, Hemmingen hat mittlerweile 8100 Einwohner, die Umgehungen in den Nachbarorten (außer Heimerdingen) sind gebaut. Auf dieser Grundlage soll das bisherige Verkehrskonzept aktualisiert und konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Wir fordern keine weiteren Verkehrszählungen. Man sieht Tag für Tag, dass der Stau länger wird. Es müssen endlich aus den vorliegenden Erkenntnissen Aktionen erfolgen. Dabei ist uns natürlich bewusst, dass ein LKW-Durchfahrtsverbot frühestens realisiert werden kann, wenn die Umfahrung Heimerdingen fertiggestellt ist.

Aber intelligentere Ampelschaltungen, Aufhebung der Sperrung der Pfarrgasse am Freitag, Radwege ohne auf die Hauptstraße zu kommen (auch unter dem Aspekt zunehmender Attraktivität von Fahrrädern bei Senioren durch E-Bikes) können schnell umgesetzt werden. Das Ziel muss sein, einerseits den Verkehrsfluss zu steuern und andererseits den Binnenverkehr in Hemmingen zu reduzieren. Alles andere wird auf Kreis- oder Landesebene entschieden.

Interessant in diesem Zusammenhang: Bereits 1930 gab es eine Verkehrsplanung in Hemmingen, die eine Teilumfahrung vorsah. Wir haben in den Archiven gegraben und dazu einen sehr interessanten Plan gefunden.

 

Für die CDU Fraktion

Wilfried Gentner

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