Rückblick 2021

Das Jahr geht zu Ende und wieder haben wir eine pandemische Situation, fast wie im letzten Jahr. Hier also ein Rückblick der CDU-Fraktion auf das zweite Jahr unter Ausnahmebedingungen für die Bürger, die Kinder, die Unternehmen, die Vereine, aber auch für die Verwaltung und die handelnden Personen. Die Schwierigkeiten in diesem Jahr (nicht nur) für die Gemeinderäte: man trifft die Bürger nur sehr selten, das ganz normale Gespräch zwischendurch, die Rückkopplung wie Entscheidungen aufgenommen werden, Ideen der Bürger, die Diskussion im Anschluss an eine Hauptversammlung oder bei einer Veranstaltung, ist nahezu vollständig entfallen. Dennoch ist auch in diesem Jahr das Leben nicht stehen geblieben. Viele Themen wurden auf den Weg gebracht. Investitionen, die von Ihren Steuergeldern finanziert werden, nehmen Gestalt an oder wurden gestartet. So war beispielsweise Richtfest am neuen Bauhof, der Anfang 2022 bezogen werden soll. Am bisherigen Standort ist der Bau von Wohnungen geplant, der Abriss des Gebäudes wird sich allerdings durch einen Einspruch des Landratsamtes verzögern, was wiederum die Sanierung des Mehrfamilienhauses in der Seestraße verzögert. Die KITA Laurentiusstraße wurde mit dem Spatenstich begonnen. Eine große Nachfrage seitens der Eltern besteht auch beim neuen Naturkindergarten, der am Waldrand Richtung Hochdorf entsteht. Auch hier, wie so häufig, eine bürokratische Stilblüte, die ein solches Projekt fast zum Scheitern bringt: Es ist ein Naturkindergarten mit einem Schutzwagen, falls das Wetter wirklich schlecht ist. Das WC allerdings soll beheizt!! sein. Man muss nicht alles verstehen. Die Tagespflege ist in Betrieb, die Interimsantenne kann zurückgebaut werden. Wie Sie aktuell sehen, werden die Bushaltestellen umgebaut und „barrierefrei“ gestaltet, der Umbau des Friedhofs im alten Teil nähert sich ebenfalls der Fertigstellung. Danach geht es im Bereich an der Hochdorfer Straße weiter. Das allergrößte Projekt, für das vor kurzem der Vertrag unterschrieben wurde, ist die Sanierung und Erweiterung der Glemstalschule Schwieberdingen-Hemmingen. Es ist mit ca. 27 Mio. Euro die größte Einzelinvestition, die der GVV Schwieberdingen-Hemmingen je zu stemmen hatte. Veranschlagt waren ca. 23 Mio. Euro. Für die Steuerzahler(in) wird es 4 Mio. Euro teurer als ursprünglich geplant, für die Kommune bleibt es jedoch beim Kostenvoranschlag. Das Delta übernimmt der Bund als Förderung spezieller Energieoptimierung. Ein schwacher Trost. Es ist ein Projektpauschalpreis eines kompetenten Generalübernehmers. Auf die unsichere Liefersituation und die Preisexplosion bei Baumaterialien haben wir mehrfach hingewiesen. Der Auftragnehmer ist sich sicher, dass er im Kostenrahmen bleibt. Bei uns bleibt ein etwas flaues Bauchgefühl, was die Kostensituation betrifft. Mit diesem Kostenrahmen ist nur das Gebäude erstellt. Die schulische Ausstattung ist dabei noch nicht enthalten. Apropos schulische Ausstattung: Sowohl an der Glemstalschule als auch an der Grundschule sind wir – lange vor der Pandemie – in der Digitalisierung Vorreiter. In diesem Bereich hat die CDU-Fraktion immer Druck gemacht. Die Konzeptionen der Schulen diesbezüglich wurden zu 100% umgesetzt. Viele weitere Projekte wie Entwicklung eines Neubaugebietes im Süden des Ortes, die konzeptionelle Überplanung des Bahnhofareals, die Diskussion über die Beteiligung an einem interkommunalen Gewerbegebiet, die Entwicklung des Gebietes Hauptstraße 4 und die Beteiligung an einer Breitbandgesellschaft, um nur einige zu nennen, beschäftigten die Gremien.

Für die CDU- Fraktion: Wilfried Gentner

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