Sanierung alter Schulplatz

Warum sanieren? Sieht doch super aus, hört man oft, wenn man mit Bürgern über dieses Vorhaben spricht. Auf den ersten Blick ja, auf den zweiten Blick sieht man massive Schäden am damals verwendeten Pflaster aus Porphyr. Dieses Pflaster verleiht dem Platz die rot-bräunliche Farbe. Der Nachteil ist offensichtlich: Zumindest das für den Schulplatz verwendete Gestein hat durch die Witterung Abplatzungen und manche
Pflastersteine zerbröseln regelrecht. Diese Unebenheiten stellen eine Gefahr für die Besucher und Besucherinnen dar, insbesondere für Gehbehinderte oder Bürger mit Rollator. Unserer Meinung nach sollte der Platz lediglich neu gepflastert werden.

Foto: WG

Zwei Musterflächen sind derzeit am Schulplatz mit verschiedenen Verlegearten ausgelegt und können angeschaut werden. Der neue Belag wird mit Granitpflaster gestaltet. Er wird dadurch deutlich heller (grau), man wird sich erst einmal daran gewöhnen müssen.
Im Zuge der Neuplanung wurden auch weitere Maßnahmenangedacht, die wir zum großen Teil ablehnen.
Ein versenk- und überfahrbarer Elektroverteilerschrank für 30.000 Euro, die Beleuchtung der Linde (wäre optisch sicherlich schön, verbraucht aber unnötig Energie und heizt die Debatte um „Lichtverschmutzung“ unnötig an), die Neugestaltung des Bereichs um den Brunnen und eine neue Beleuchtungsanlage sehen wir als nicht unbedingt notwendig an und lehnen dies mehrheitlich ab.
Auch der Bereich vor dem Schloss und vor der Kirche soll in die Sanierung miteinbezogen werden. Alles was in diesem Bereich umgestaltet wird, muss mit dem Parkpflegewerk übereinstimmen, das gerade vom Landratsamt für viel Geld erstellt wird. Daher soll dieser Bereich in der Umsetzung verschoben werden.
Für die Sanierung des Platzes werden ca. 500.000 Euro veranschlagt. Immer noch genug Geld, wenn man sich all die anderen Bauvorhaben (von der Kläranlage bis zur Kita) ansieht, die anstehen, gerade durchgeführt werden oder in Planung sind. An dieser Stelle aber auch einmal ein Lob an die Verwaltung und das Bauamt. Alle Projekte, die in den letzten Jahren geplant, kalkuliert und umgesetzt wurden sind im budgetierten Kostenrahmen geblieben. Das ist auch nicht bei jedem kommunalen Projekt der Fall.
Hinweis: Auch dieses Jahr findet im März wieder unsere Umweltaktion: „Flurputzede“ statt. Alle Bürger sind herzlich eingeladen, mit uns die Straßen in und um den Ort vom Zivilisationsmüll zu reinigen.
„Viele Hände, schnelles Ende“ wie der Schwabe sagt.
Für die CDU Fraktion Wilfried Gentner

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